“Ansbach weiterdenken” – Beteiligung an ISEK bis 12. Februar verlängert

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Was liegt den Ansbacher Bürgern bei der Entwicklung ihrer Stadt besonders am Herzen? Um dies zu erfahren, sieht der Prozess für das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) seit Juli 2017 verschiedene Möglichkeiten der Öffentlichkeitsbeteiligung vor, wie das Bürgerforum, ein Informationstand auf dem Wochenmarkt, ein Stadtspaziergang, ein Ideen-Streifzug und eine Bürgerwerkstatt. Eine Zwischenbilanz zeige, dass viele kreative und innovative Ideen für die Zukunft der Stadt von den Bürgern eingebracht wurden, erklärte die Stadt Ansbach in einer Pressemitteilung.

Darüber hinaus läuft seit September eine Umfrage, die Ansbachs Bewohner auffordert, eine grundlegende Bewertung unter dem Motto “Ansbach weiterdenken” zu verschiedenen Themenaspekten ihrer Stadt zu liefern. Noch bis zum 12. Februar liegen die dazugehörigen Fragebögen weiterhin im Bürgeramt sowie im Klimaladen (Foto) aus. Die Fragebögen können auch online auf der Webseite der Stadt Ansbach ausgefüllt werden. Wer eine Ideen-Postkarte ausfüllen möchte, kann dies ebenso noch im Klimaladen in der Kannenstraße bis zum 12. Februar erledigen.

Eine erste Zwischenbilanz zeige, dass den Bürgern eine lebendige, attraktive Innenstadt am Herzen liegt, so die Stadt. So sei nicht nur bei den Bewohnern der Altstadt der Wunsch nach einem Lebensmittelgeschäft in der Altstadt groß. Die Neugestaltung und Attraktivierung des öffentlichen Raumes sind aus Sicht der Stadt Ansbach wesentliche Komponenten bei der Belebung der Altstadt. Ein erster Schritt ist hier die Sanierung der Neustadt.

Nicht unbedeutender aus Sicht der Ansbacher sei die Verbesserung des ÖPNV-Angebotes. Die Anbindung der Ortsteile und die Optimierung des Fahrtangebotes in den Abendstunden würden häufig als Verbesserungswünsche genannt. Diese Anregungen würden aufgenommen, zusätzlich werde dem Thema Verkehr und Mobilität im ISEK ein Schwerpunkt gewidmet, um möglichst passgenaue Lösungsvorschläge für Ansbach zu erarbeiten, verspricht die Stabsstelle der Oberbürgermeisterin Carda Seidel.

Darüber hinaus sei das Thema Wohnen als wichtigen Aspekt genannt worden: vor allem die Bereitstellung eines qualitativen, spezialisierten Angebotes z.B. für Senioren und Familien sowie die ausreichende Versorgung mit preisgünstigem Wohnraum. Dieses Thema werde aktuell von der Stadt Ansbach forciert. So wurde in Eyb jüngst ein Wohngebäude mit gefördertem Wohnraum durch die Stadt realisiert. Zudem werde ein sogenanntes Baulandmodell für die Stadt Ansbach erstellt und in den zustän-digen Gremien diskutiert, das zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum durch private Bauträger beitragen könnte.

Ergebnisse werden im April präsentiert

Dies sei jedoch nur ein Zwischenergebnis; das ISEK befindet sich noch in der Erstellung und somit ist auch die Bürgerbeteiligung noch nicht abgeschlossen. Die Ergebnisse werden bei einer Informationsveranstaltung am 19. April 2018 im Angletsaal präsentiert und diskutiert. Hierzu sind alle Bürger eingeladen.

Für nähere Informationen und Rückfragen steht das Amt für Stadtentwicklung und Klimaschutz, Stabsstelle Integrierte Stadtentwicklung, Tel: 0981/51-525 oder -526, E-Mail: isek@ansbach.de, zur Verfügung.

Text: Stadt Ansbach, redaktionelle Bearbeitung: hw; Foto: Anblick Archiv

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