“Ansbach weiterdenken”: mitmachen beim Stadtentwicklungskonzept

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Der Prozess zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) geht weiter. Seit vergangenen Montag ist der Ideen-Streifzug auf der Reise durch die Ansbacher Ortsteile. Unter dem Motto „Große Dinge beginnen oft klitzeklein“ haben alle Ansbacher die Möglichkeit, Impulse und Anregungen zum Ortsteil, zur Stadt und Stadtentwicklung zu geben. Dafür stehen Postkarten an verschiedenen Stationen in Ansbach samt Einwurfbox zur Verfügung.

Die Ideen werden gesammelt und fließen in die Bearbeitung des ISEK und seinen Maßnahmenkatalog mit ein. Die Beteiligungsaktion bleibt jeweils für zwei Wochen am selben Standort und zieht anschließend in den nächsten Ortsteil weiter. Darüber hinaus steht eine weitere, stationäre Einwurfbox in der Kernstadt im Stadthaus. Die Standorte des Ideen-Streifzugs sind auf der Homepage der Stadt einsehbar. Derzeit macht ISEK in der Sparkasse in Eyb, Windsbacher Straße 1, Station.

Parallel dazu findet eine Umfrage statt. Dessen Fragebogen widmet sich unter anderem Fragen zum Wohnen, Städtebau, Aufenthaltsqualität, Klima und Energie sowie Verkehr und Mobilität, Nahversorgung und Einzelhandel aus Sicht der Bürger. Der Fragebogen liegt im Stadthaus, im Bürgeramt sowie im Klimaladen Ansbach aus. Er kann auch online ausgefüllt werden.

Dialog mit der Stadt auf dem Wochenmarkt

Auf dem Wochenmarkt auf dem Martin-Luther-Platz werden Bürger am 27. September 2017 von 10 Uhr bis 14 Uhr eingeladen, in Dialog mit den Mitarbeitern der Stadt Ansbach zu treten. An einem Infostand werden die Anliegen und Wünsche der Bevölkerung aufgenommen. Ziel ist es, die Bewohner auf einen Exkurs in ihr künftiges Ansbach mitzunehmen und die zahlreichen Anregungen aus der Bürgerschaft in das ISEK einfließen zu lassen.

Am Nachmittag ist die Bevölkerung von 16.30 Uhr bis ca. 18.30 Uhr zu einem Stadtspaziergang eingeladen. Im Fokus stehen dabei u.a. die Themen „Öffentlicher Raum, Wohnen, Einzelhandel und Verkehr“. Der Stadtspaziergang richtet den Blick auf gelungene Beispiele vor Ort sowie Chancen und Potenziale in Ansbach. Der Start erfolgt auf der Quartiersebene (Treffpunkt: Angletplatz) und führt über die Wohn- und Versorgungsräume der Altstadt bis zum (über-)regionalen Knotenpunkt, dem Schlossplatz. Alle Teilnehmer können während des Streifzugs das „eigene“ Ansbach (wieder-) entdecken und von „damals“ berichten, als dieser Teil der Stadt noch ein anderes Gesicht hatte. Ebenso soll der Blick in die Zukunft nicht fehlen. Wie könnte es aussehen? Was kann aus der Heimat herausgeholt werden?

Für nähere Informationen und Rückfragen steht das Amt für Stadtentwicklung und Klimaschutz, Stabsstelle Integrierte Stadtentwicklung, Tel: 0981/51-525 oder -526, E-Mail: isek@ansbach.de, zur Verfügung.
 

ISEK — Was ist das?

Das schreibt die Stadt Ansbach auf ihrer Homepage dazu: “Stadtentwicklung bedeutet nachhaltige Stadtstrukturen zu schaffen, sich den vielfältigen lokalen und überregionalen Herausforderungen der heutigen Zeit zu stellen und die gesamtstädtische Identität zu stärken. Ansbach soll von der historischen Altstadt bis in die Quartiere und Ortsteile hinaus als attraktiver Lebensraum erhalten und zukunftsfähig weiterentwickelt werden. Um Kommunen bei der Bewältigung von solchen demographischen und strukturellen Veränderungen fachlich und finanziell zu unterstützen, haben Bund und Länder 1971 die Städtebauförderung geschaffen. Der Erhalt von Fördermitteln zur Finanzierung von Projektmaßnahmen im Rahmen der Städtebauförderung erfordert ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) als Fördergrundlage.

Mit dem ISEK werden unter anderem städtebauliche, kulturelle und soziale Entwicklungsleitlinien für das gesamte Stadtgebiet Ansbachs erarbeitet, sektorenübergreifende Zielsetzungen formuliert und Handlungsmaßnahmen in folgenden Themenfeldern erarbeitet: Wohnen, Leben, Mobilität, Bildung, Soziales, Kultur, Freizeit, Grün- und Freiflächen, öffentlicher Raum, Wirtschaft, Handel, Energie und Klimaschutz. Auch dient das ISEK als Vorbereitung zur Fortschreibung des Flächennutzungsplans, in dem die Entwicklungsvisionen eingearbeitet werden und so in einem behördenintern verbindlichen Planwerk münden.”

Text: Stadt Ansbach, red. Bearbeitung: hw

Foto: Tilman2007 – Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=24468329

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