Ansbachs ehemaliger Oberbürgermeister Ralf Felber ist verstorben

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Die Stadt Ansbach trauert um ihren ehemaligen Oberbürgermeister Ralf Felber. Ralf Felber, Stadtoberhaupt von 1990 bis 2008, erlag während eines Aufenthalts in der französischen Partnerstadt Anglet im Alter von 65 Jahren einem Herzinfarkt.

Ralf Felber war zunächst als Stadtrat der SPD und ab 1990 als Oberbürgermeister für Ansbach tätig. In seine Amtszeit fielen unter anderem die Gründung der heutigen Hochschule Ansbach und der Bau des Brücken-Centers sowie des Technologie- und Innovationszentrums, außerdem die Erschließung von Gewerbegebieten sowie der Bau der Umgehungsstraßen.

Ein großes Anliegen sei ihm die Förderung der Städtepartnerschaften, teilte die Stadt Ansbach mit. Das italienische Fermo und das französische Anglet haben ihm dabei besonders am Herzen gelegen. “Seinem Weitblick und Verhandlungsgeschick” sei es zu verdanken, dass der Stadt Ansbach “bezüglich der Thermoselect-Müllverbrennungsanlage keine größeren finanziellen Nachteile entstanden” sind.

Ralf Felber wurde 1984 in den Ansbacher Stadtrat gewählt. 1990 ging er erfolgreich aus der Oberbürgermeisterwahl hervor. 1996 und 2002 wurde er wiedergewählt. Lange Jahre prägte seine Zusammenarbeit mit dem CSU-Bürgermeister Klaus Dieter Breitschwert seine Arbeit. “Im Schulterschluss konnten so zahlreiche, maßgebliche Projekte für Ansbach auf den Weg gebracht und umgesetzt werden”, so die Stadt Ansbach in einer Pressemitteilung.

Oberbürgermeisterin Carda Seidel sagte zu Ralf Felbers Tod: “Die Nachricht aus Anglet hat mich schockiert und tief betroffen gemacht. Ansbach verdankt ihm viel. Für seine Leidenschaft für unsere Stadt und die vielen Dinge, die er in 18 Jahren als Oberbürgermeister und vorher bereits im Stadtrat bewegt hat, habe ich ihm immer großen Respekt entgegengebracht. Wir werden Ralf Felber stets ein ehrendes und lebendiges Andenken bewahren. Für seinen außergewöhnlichen Einsatz für seine Heimatstadt danken wir ihm von ganzem Herzen! Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen!”

Text und Foto: Stadt Ansbach, redaktionelle Bearbeitung: hw

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