Anstehende Umstrukturierungen bei den Standorten der US-Armee

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Die Umstrukturierung der 12. Kampffliegerbrigade der US-Armee führt beim Standort Katterbach/ Illesheim laut Staatsminister Dr. Marcel Huber mindestens zu einer Halbierung der Anzahl an Soldaten und Hubschraubern.

Am 30. April 2015 gab das US-Verteidigungsministerium die Umstrukturierung der 12. Kampffliegerbrigade der US-Armee mit deren untergeordneten Einheiten in Illesheim, Ansbach, Wiesbaden und Stuttgart bekannt. Dabei soll sich die Anzahl der Soldaten um ca. 1.900 und die Anzahl der Angehörigen um ca. 2.800 in Deutschland reduzieren.

Für den Standort Katterbach/Illesheim bestätigte Staatsminister Dr. Marcel Huber in einem Telefongespräch mit Oberbürgermeisterin Cara Seidel mindestens eine Halbierung der Anzahl der Soldaten und Hubschrauber vor Ort.

In der halbjährlichen Fluglärmkommission der US-Armee – ebenfalls am 30. April 2015 in Katterbach, mit der Oberbürgermeisterin und den Bürgermeistern der Region –  lieferte der Standortkommandeur Col. Christopher M. Benson genauere Zahlen: 1.600 der aktuell in Katterbach/Illesheim stationierten 3.000 Soldaten sollen voraussichtlich abgezogen werden. Auch die Anzahl der derzeit 8.700 Familienangehörigen verringere sich künftig deutlich. Die Anzahl der Hubschrauber in ganz Bayern werde von derzeit 119 auf 38 reduziert.

Col. Benson informierte zudem, dass die bisher in Ansbach stationierte Einheit den Stützpunkt Katterbach vollständig verlassen und dafür eine neue Einheit mit ca. 500 Soldaten von Illesheim nach Katterbach verlegt werde, die dann aber hier dauerhaft verbleiben soll. Bei den Truppenteilen in Illesheim handele es sich künftig um sogenannte Rotationseinheiten. Auf eine Nachfrage von Carda Seidel, ob die Reduzierung der Anzahl der Hubschrauber vor Ort denn auch zu einer entsprechenden Entlastung der vom Fluglärm betroffenen Bürgerinnen und Bürger führe, antwortete Col. Vincent H. Torza, Kommandeur der 12. Kampffliegerbrigade, dass er persönlich von einer Entlastung ausgehe.

Zu den Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt vor Ort durch die geringere Zahl an US-Familien sei von Seiten der US-Armee lediglich darauf hingewiesen worden, dass künftig die auf dem Militärgelände zur Verfügung stehenden Unterbringungsmöglichkeiten vorrangig genutzt werden müssten.

(Quelle: PR/Grafik: privat)

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1 Kommentar

  1. Zu diesem Thema erschien in der FLZ vom 05.05.15 ein Artikel in dem laut Pressemitteilung:
    Bei einem Gespräch Minister Herrmann(CSU), Dr. Ludwig(CSU) Landrat LKRA, H. Hummel(CSU), A. Schalk(CSU) u. J. Sauerhöfer(CSU) äußern: “Freude über den Abzug sei keinesfalls angebracht” und “Einigkeit habe auch darin bestanden, dass der möglicherweise geringere Lärm durch Hubschrauber “”„sehr teuer erkauft“”" werde”.

    Wo waren diese Herren die ganzen Jahre als Menschen von der U. S. Army gequält wurden?
    Wo sind diese Herren jetzt, der Boden und das Grundwasser sind immer noch vergiftet, was wird dagegen getan? DER SCHUTZ DER BEVÖLKERUNG also sehr teuer erkauft? Ist es nicht Aufgabe dieser Herren Schaden von Ihrem Volk abzuwenden? Oder haben diese Herren den Auftrag, den Geldbeutelinhalt einiger weniger zu vergrößern? Haben sie vielleicht selbst an die U. S. Army vermietet? Oder verkaufen den U. S. Soldaten Dienstleistungen? Wägen diese Politiker ernsthaft geringeren Lärm und Menschenwohl gegen Geld ab? Dazu findet man eigentlich keine Worte mehr! Soziale Marktwirtschaft vor TUROBKAPITALISMUS.

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