Attacke im Regionalzug bei Würzburg

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Im Regionalzug der Strecke Treuchtlingen-Würzburg hat ein 17-jähriger Afghane am Montagabend vier Fahrgäste mit einer Axt und einem Messer schwer verletzt. Das bestätigt der bayerische Innenminister Joachim Herrmann in den Tagesthemen. Rund 30 weitere Fahrgäste haben sich im Regionalzug aufgehalten, ein weiterer Fahrgast wurde  leicht verletzt. Nach der Tat habe der Täter den Zug im Würzburger Stadtgebiet verlassen. Nach Angaben der Polizei habe er die Einsatzkräfte mit Messer und Beil bedroht. Ein Sondereinsatzkommando hat den Mann daraufhin erschossen.

Bei den Verletzten handelt es sich um eine Familie aus Hongkong auf Deutschlandreise. Der Täter sei jüngsten Ermittlungen zufolge ein unbegleiteter minderjähriger Flüchtling aus Afghanistan, der als Asylbewerber im Kolpingheim gelebt habe. Vor zwei Wochen sei er bei Pflegeeltern in Bayern untergekommen. Im Zimmer des Jugendlichen hat die Polizei nun eine handgemalte Fahne der Terrormiliz Islamischer Staat gefunden.

ah

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