CO2-Fasten: Gemüse statt Fleisch

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Was im vergangenen Jahr als Experiment gestartet ist, geht in diesem Jahr mit einem erweiterten Teilnehmerkreis in die zweite Runde: die CO2-Fasten-Staffel der Metropolregion Nürnberg. In der Zeit vom heutigen Aschermittwoch bis zum 31. März 2018 stellen sich die Fastenden der Herausforderung, ihren persönlichen CO2-Ausstoß zu reduzieren. Aus Ansbach beteiligt sich in diesem Jahr Umweltberaterin Katrin Franz an der Fasten-Staffel.

Katrin Franz verzichtet wegen der energieintensiven Produktion und den von den Tieren produzierten Emissionen auf Fleisch. “Weg vom Fleisch — hinein in die vegetarische Welt” ist ihr Motto. “Laut Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung isst jeder Deutsche im Schnitt 60 Kilogramm Fleisch im Jahr”, erklärt Stephan Wickerath, Klimaschutzbeauftrag-ter der Stadt Ansbach.

Machen statt reden

Trotz der erkannten Dringlichkeit des Klimawandels und politischer Beschlüsse wie dem Abkommen von Paris sei in vielen politischen und wirtschaftlichen Gremien keine konsequente Umsetzung zu erkennen. Die CO2-Fasten-Staffel möchte diesem Trend trotzden und beweisen, dass es auf allen Ebenen und in allen Lebensbereichen des Alltags die Möglichkeit gibt, Klimaschutz aktiv zu leben.

Der Fastenblog

An jedem der 46 Fastentage werden auf der Internetseite der CO2-Fasten-Staffel Erfahrungsberichte von CO2-Fastenden veröffentlicht, die danach den Staffelstab symbolisch weitergeben. Auf der Webseite zum Projekt  können die Beiträge kommentiert und diskutiert werden, wodurch sich bereits im vergangenen Jahr ein intensiver Austausch entwickelt habe, teilte die Stadt Ansbach mit.

Text: Stadt Ansbach, red. Bearb.: hw; Foto: andreas stix  / pixelio.de

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