Eine Frage des Geldes – neue Ausstellung auf der Cadolzburg

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Am 30. Januar eröffnet die Bayerische Schlösserverwaltung auf der Cadolzburg die neue Sonderausstellung „Silber, Gold, Zollerngeld“. Zu sehen sind bis 15. April 2018 Münzen der prägenden Hohenzollernfürsten aus der Sammlung Roland Grüber (Großhabersdorf/Wilhermsdorf).

Dieses Mal geht es um’s Geld – in historischer Dimension

Die Burggrafen von Nürnberg aus dem Hause der Zollern waren stolz, seit dem 14. Jahrhundert über das Recht zu verfügen, Münzen zu prägen – in Cadolzburg, Langenzenn und Neustadt, bald auch in Schwabach als Münzprägestätten. Wie sah das Geld aus, mit dem im späten Mittelalter unter den Hohenzollern bezahlt wurde? Welche Münzarten waren gängig und besonders viel wert? Konnte man eigentlich mit bloßem Auge Falschgeld erkennen? Diese und andere Fragen beantwortet die erste Cadolzburger Sonderausstellung des Jahres. Im Mittelpunkt stehen ausgewählte, teils höchst seltene Originalmünzen: Es gibt silberne Pfennige, Schillinge und Taler sowie echte und falsche Goldgulden des 14. bis 16. Jahrhunderts aus der Sammlung Grüber (Großhabersdorf) zu sehen.

Goldgulden von 1497

Goldgulden von Markgraf Friedrich dem Älteren, Münzstätte Schwabach 1497, Sammlung R. Grüber, Großhabersdorf

Die Sonderausstellung ist ab heute, Mittwoch, 31. Januar, während der Öffnungszeiten des Museums im Wechselausstellungsraum der Cadolzburg (Erdgeschoss) zu sehen und im Eintrittspreis enthalten.  Zudem gibt es ein Begleitprogramm: Am 4. Februar und 4. März steht der Sammler Roland Grüber zur Begutachtung von Münzen zur Verfügung (Erkersaal, 14 bis 15 Uhr), die die Besucher aus ihrer eigenen Sammlung mitbringen. Für Kinder gibt es am 14. Februar und 28. März jeweils von 14 bis 16 Uhr die Gelegenheit, unter Anleitung der Museumspädagogen Maximilian Keck und Monika Dreykorn, selbst als „Münzmeister“ prägend tätig zu werden.

Text und Fotos: Bayerische Schlösserverwaltung

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