Herbstzeit heißt lila-Zeit!

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Traditionell beginnt die Ansbacher Kultursaison im Herbst mit einer Inszenierung der Theatergruppe lila. So auch in diesem Jahr.

Die 22. Inszenierung der Gruppe findet, wie auch schon im letzten Jahr wieder in der Halle 5 auf dem ehemaligen Gelände der OSA-Druckerei in der Draisstraße statt, in der sich lila schon richtig heimisch fühlt.

Immer zwei Wochen vor der Premiere nehmen sich die “Lilaner” Tag und Nacht die Zeit um zu proben, die raffinierten Bühnen zu bauen und die Requisiten und Kostüme zusammenzutragen. Aber diese arbeitsreichen Vorbereitungen und das viele Herzblut, dass in die Aufführungen gesteckt wird, lohnen sich jedes Jahr aufs Neue.

Die Ansbacher und Ansbacherinnen dürfen sich in diesem Jahr wieder auf ein typisches lila-Stück freuen: “Hochstapeln” von Jan Neumann. Soviel sei verraten: Es dreht sich um 6 ehemalige Klassenkameraden eines Abiturjahrgangs aus dem Jahr 1983, die sich alle 10 Jahre, bis zum Jahr 2033 regelmäßig treffen. Als Zuschauer werden wir an diesen Treffen teilnehmen und erfahren, wie sich die einzelnen Mitglieder dieser kleinen Clique in der Gruppe darstellen und außerdem erfahren, wie ihre tatsächlichen Leben aussehen. Es ist ein Stück, dass alle Emotionen abdeckt, aber im Grunde ehr als düster und nachdenklich einzustufen ist.

Dieses Jahr führt zum ersten Mal das lila-Mitglied Marcel Kieslich (siehe Foto) die Regie. Der angehende Theaterwissenschaftler hat bereits sechs Mal selbst auf der lila-Bühne gestanden und weiß, worauf es ankommt. Durch vielfältige, eigene Regieprojekte kennt er beide Seiten, die vor und die auf der Bühne.

Sie haben in diesem Jahr 11 Mal die Möglichkeit, sich das Stück anzusehen:

Am 12. (Premiere), 19., 20., 25., 26. und 27. September und
am 1., 2., 9. und 10. Oktober jeweils um 20 Uhr.

Karten gibt’s unter www.lilaweb.de oder im Amt für Kultur und Touristik.

(krz/PR)

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