LBV-Sammelaktion und Mitmachen bei Stunde der Gartenvögel

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Naturfreunde in der LBV-Sammelwoche unterwegs

Vom 8. bis zum 14. Mai sind auch dieses Jahr wieder Sammlerinnen und Sammler jeden Alters für die Natur im Freistaat unterwegs. Nur mit den Spenden aus der LBV-Sammelwoche können lokale Naturschutzprojekte für Weißstorch, Steinadler, Kuckuck oder Mitmach-Aktionen wie die Stunde der Gartenvögel oder Stunde der Wintervögel durchgeführt werden.

Von den Einnahmen profitieren auch die bayernweit 13 LBV-Umweltbildungseinrichtungen mit ihren vielfältigen Angeboten für nachhaltige Bildung. Ab Montag sind über 30.000 Sammlerinnen und Sammler in ganz Bayern mit Sammelausweis, Sammellisten und Dosen unterwegs. Der LBV bittet alle Naturfreunde, die gemeinnützige Sammlung und damit den Naturschutz vor der Haustür zu unterstützen. Mehr Informationen und die Selbstverpflichtungserklärung des LBV unter: www.lbv.de/sammelwoche

Stunde der Gartenvögel Plus 2017 vom 12. bis 14. Mai

Welche Vögel leben in Ihrem Garten? – Katzen zählen wieder mit

Zum dreizehnten Mal laden der LBV und sein bundesweiter Partner NABU vom 12. bis 14. Mai zur Sommervogelzählung ein. Alle bayerischen Naturfreunde sind dazu aufgerufen, eine Stunde lang jeden Vogel in ihrem Garten, auf dem Balkon oder in einem Park zu zählen. Zusätzlich fragt der LBV auch nach der Häufigkeit von Katzenbesuchen am Beobachtungsort. Die Ergebnisse des „Citizen Science“-Projekts liefern Aufschluss über die Entwicklung der heimischen Vogelwelt und die Bedeutung des Lebensraums Garten.

Gärten, Balkone und Parks können wahre Naturparadiese sein und einer Vielzahl an Tierarten ein Zuhause bieten. „Eine Vielfalt an heimischen Pflanzen und Strukturen wie Totholz, Steinmauern und wilden Ecken, erhöht die Bedeutung von Gärten und Parks vor allem in dichten Siedlungsräumen“, erklärt Günter Möbus vom LBV. Der Garten als „Naturschutzgebiet“ wird aber immer wichtiger für die Tier- und Vogelwelt. Denn durch die zunehmend industrialisierte und intensivierte Landwirtschaft wird der Lebensraum vieler Tierarten großflächig zerstört oder unbewohnbar gemacht.

Gefahr durch Katzen

Auch in diesem Jahr gilt es herausfinden, wie oft eine Katze in den bayerischen Gärten zu Besuch ist. 2016 zeigte die Mitmachaktion, dass in nahezu jedem Garten täglich eine Katze zu sehen war. „Gartenbewohner, die besonders nah am Boden leben oder nisten, aber auch unerfahrene Jungvögel, können leicht zur Beute der lautlosen Jäger werden“, weiß Möbus. Eine abwechslungsreiche Gartengestaltung ermöglicht jedoch ein entspanntes Zusammenleben. Dazu gehören Versteckmöglichkeiten für Gartentiere und schwer zugängliche Bereiche für Katzen, wie zum Beispiel dornige Sträucher. Mit der Kastration der eigenen Katze helfen Katzenhalter die Vermehrung von besitzerlosen, wilden Katzen zu verringern. Ein eingeschränkter Freigang während der Ausflugszeit der Jungvögel Ende Mai bis Anfang Juni ist ebenfalls hilfreich.

Wie kann ich mitmachen?

Mitmachen kann jeder. Man setzt sich vom 12. bis zum 14. Mai eine Stunde lang mit Block und Stift in den Garten, Park oder auf den Balkon und zählt in diesem Zeitraum alle Vögel, die zu beobachten sind. Die Daten können online im Formular auf der LBV-Website direkt eingegeben werden, per Post abgeschickt oder über Fax zum LBV gesandt werden. Für Laien unter den Teilnehmern bietet der LBV zusätzlich Steckbriefe mit den 30 häufigsten Gartenvögeln an.

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