Leitungswechsel im Ansbacher Frauenhaus

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Nach 23 Dienstjahren im Frauenhaus des Caritasverbandes Ansbach, davon 14 als Leiterin, wurde Hildegard Goldbrich Ende April 2018 im Rahmen einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet.

Vor zahlreichen Gästen und ehren- sowie hauptamtlichen Mitarbeitern wurde ihr vom Vorsitzenden des Verbandes, Dekan Hans-Peter Kunert und Geschäftsführer Heinz Kestler für ihr berufliches Engagement gedankt. Dabei wurde betont, dass sie in ihrer Funktion als Leiterin die Akzeptanz und das Ansehen des Frauenhauses gesteigert habe und sie in der Zeit zum Gesicht des Frauenhauses geworden sei. Hildegard Goldbrich übernahm auf Bitten des Trägers 2002 die kommissarische und 2004 die offizielle Leitung des Hauses, nachdem ihre Vorgängerin krankheitsbedingt ausgeschieden war.

Die ehrenamtliche Mitarbeiterin Ute Lauer sprach für den Kreis der Ehrenamtlichen Dank aus. Hildegard Goldbrich bedankte sich beim Träger für das Vertrauen und bei den Mitarbeiterinnen für die harmonische und stets kollegiale Zusammenarbeit.

Zum 1. Mai 2018 wurde die Leutung des Frauenhauses an die vorherige Stellvertreterin Brigitte Guggenberger übertragen. Da die erfahrene Diplom-Sozialpädagogin  bereits langjährige Mitarbeiterin beim Caritasverband Ansbach ist, zuerst in der Schwangerschaftsberatung und danach seit vielen Jahren im Frauenhaus, zeigte sich Geschäftsführer Heinz Kestler überzeugt, dass der Übergang gut gelingen wird, auch wenn Hildegard Goldbrich große Fußspuren hinterlassen hat.

2017: große Auslastung

2017 fanden 50 Frauen mit 56 Kindern Schutz im Frauenhaus. Dabei war das Haus zu 94 Prozent ausgelastet. Das Frauenhaus Ansbach ist in Notfällen an 365 Tagen im Jahr unter der Telefonnummer 0981-95959 rund um die Uhr erreichbar und aufnahmebereit.

Im BIld von links: Die scheidende Leiterin Hildegard Goldbrich, die Nachfolgerin Brigitte Guggenberger und Geschäftsführer Heinz Kestler.

Text und Foto: Caritasverband Ansbach; redaktionelle Bearbeitung: hw

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