Offener Brief der Bürgerinitiative Ansbacher Parteiloser

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Sehr geehrter Herr Deffner, sehr geehrter Herr Porzner,

als Stadtrat und als Bürgermeister haben Sie ehrenvolle Ämter übernommen und damit die Pflicht, die Wünsche und Anliegen der Ansbacher Bürgerinnen und Bürger zu vertreten. Neben den vielen Repräsentationspflichten ist es Ihre Aufgabe die Oberbürgermeisterin und somit die Interessen der Stadt Ansbach bei verschiedenen Sitzungen zu vertreten.

Es steht Ihnen natürlich frei und ist auch gewünscht, wenn Sie mit vielen Ansbacher Firmen und Bürgern Kontakt halten und deren Wünsche und Anliegen bei der Oberbürgermeisterin vorbringen. Falls Sie ernsthaft an der Gestaltung unserer Stadt mitarbeiten wollen, wozu ich Sie bitten möchte, sollten Sie Ihre ständigen Angriffe auf unser Stadtoberhaupt unterlassen und lieber vernünftige Ideen entwickeln und diese der Oberbürgermeisterin vortragen.

Hierzu ist auch kein besonderer Auftrag erforderlich.

Mit freundlichen Grüßen,

Monika Raschke-Dietrich, BAP-Stadträtin

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1 Kommentar

  1. Liebe Monika Raschke-Dietrich,

    wir würden gerne unsere Ideen der Oberbürgermeisterin vortragen. Dies erfordert jedoch auch die Bereitschaft, Ideen aufzunehmen. Deshalb fordern wir ja gerade ein regelmäßiges Treffen mit der OB.
    Leider ist sie dazu bisher (noch) nicht bereit.
    Aber es geht nicht nur um unsere Ideen. Bisher werden uns wichtige Informationen aus der Verwaltung vorenthalten. Immer wieder werden wir auf Veranstaltungen auf Dinge angesprochen, die uns bis dahin unbekannt waren. Zuletzt ging es mir so bei den Erlanger Universitätstagen. Das macht keinen guten Eindruck. Hier sehe ich die OB in einer Bringschuld.
    Auch hier könnte ein regelmäßiger Jour Fixe dazu führen, dass uns die OB über aktuelle Geschehnisse auf dem kurzen Dienstweg informiert. In anderen Städten sind solche Zusammenkünfte absolut üblich. Warum nicht auch in Ansbach?
    Vielleicht kannst du deinen Einfluss auf die OB entsprechend geltend machen.
    Ein Angebot zur Zusammenarbeit stellt gerade keinen Angriff auf eine Person dar!!!

    Mit solidarischen Grüßen
    Martin Porzner

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