Stadt Ansbach: “Sanierung der Weinbergschule macht gute Fortschritte”

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Im April 2017 startete die Generalsanierung des maroden Altbaus der Weinbergschule und kommt laut der Stadt Ansbach gut voran. Der Umbau wurde im Jahr 2015 vom Ansbacher Stadtrat auf den Weg gebracht.

Im Mai 2015 vereinbarten die Stadt Ansbach und Diakonie Neuendettelsau eine Kooperation für die Sanierung und die künftige schulische Nutzung mit ergänzender Mittags- und Hausaufgabenbetreuung sowie ein Hortangebot. Dass eine solche Kooperation zwischen Stadt und Diakonie für beide Schulen von großem Nutzen sei und neben der Sanierung des Gebäudes ein weiteres Plus für Schüler und Eltern biete, hatte Oberbürgermeisterin Carda Seidel bereits im Vorfeld vertreten und sich gegen den Widerstand einiger Stadträte für die sinnvolle und nutzbringende Zusammenarbeit eingesetzt.

Gemeinsames Ziel sei es, den Gebäudeteil, der bereits von der Weinbergschule und der Pestalozzischule genutzt wurde, auch in Zukunft langfristig als schulisches Gebäude zum Wohle der Schüler beider Schulen zu nutzen und das werde derzeit baulich umgesetzt, so OB Seidel. „Wir liegen gut im Zeitplan“, meint Baureferent Jochen Büschl.

Umfangreiches Sanierungsprogramm

Wie geplant, wird das in Sanierung befindliche Gebäude künftig neben den nötigen Unterrichtsräumen für Weinbergschule und Pestalozzischule und dem geplanten Ganztagesangebot einen dreigruppigen Hort beherbergen, der für Stadt und Diakonie zugänglich sein wird. Aktuell laufen die Rohbauarbeiten und der Aufzugsschachtanbau, der Abbruch und die Erneuerung der Flachdachdämmung und der Flachdachabdichtung, die Kanalsanierung im grabenlosen Verfahren, die Betonsanierung, Zimmer- und Holzbauarbeiten sowie die Sanitärinstallation. Als nächstes stehen die Fenster und Glasfassaden, die Elektroinstallation und die Heizungsinstallation an. Bis Ende 2017 soll die Gebäudehülle soweit fertiggestellt sein, dass der Innenausbau beginnen kann. Im Frühjahr 2018 ist der Vollwärmeschutz vorgesehen. Bisher sind bereits Aufträge in Höhe von insgesamt 2,35 Mio. € vergeben. Dies sind 72 Prozent der Gesamtleistung. Die Gesamtkosten werden ca. 3,875 Mio. € betragen.

„Wenn alles weiterhin so gut läuft, stehen den Schülern von Weinbergschule und Pestalozzischule wie geplant zum Schuljahresbeginn September 2018 die rundum auf Neubaustandard sanierten Räumlichkeiten für Unterricht und Betreuungsangebote zur Verfügung – ein echter Gewinn für unsere Stadt,“ so die Oberbürgermeisterin.

Text und Foto: Stadt Ansbach

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