Stromtrassen in Bayern erwünscht? – Unverständliches Abstimmungsverhalten

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Dringlichkeitsantrag der FREIEN WÄHLER  „Regionale Energiewende statt Trassenwahnsinn“ von CSU, SPD und Grünen abgelehnt

Der Dringlichkeitsantrag „Regionale Energiewende statt Trassenwahn“ der FREIEN WÄHLER (Drs. 17/3355) wurde in der Plenarsitzung am 15.10.2014 in einer namentlichen Abstimmung von den Abgeordneten der CSU, der SPD und den Grünen abgelehnt. Für MdL Dr. Peter Bauer, Frankensprecher der FREIEN WÄHLER Landtagsfraktion, ist dies völlig unverständlich:

„Dass der Antrag von allen anderen Fraktionen abgelehnt wurde, lässt für mich nur den Schluss zu, dass die Stromtrassen in Bayern sowohl von der Staatsregierung als auch von CSU, SPD und Grünen erwünscht sind! Reden und handeln sind offensichtlich zwei Paar Stiefel!“

Der Vorwurf, die FREIEN WÄHLER seien Populisten, ärgere ihn sehr, weil es schlicht und einfach nicht zutreffe. Nachweislich sei ein von Experten ausgearbeitetes Konzept für eine regionale, bürgernahe und nachhaltige Energiewende vorgelegt. Daraus gehe klar hervor, dass die FREIEN WÄHLER der Öffentlichkeit bereits vor Jahren eine realistische und kostengünstige Alternative zu den geplanten Stromtrassen vorgestellt hätten. Dr. Bauer betont: „Jeder Abgeordnete, der unserem Antrag nicht zugestimmt hat, hat meiner Meinung nach ein massives Glaubwürdigkeitsproblem, wenn er vor Ort eine bestimmte Meinung vertritt und dann im Bayerischen Landtag komplett gegenteilig abstimmt!“

Namentliche Abstimmungsliste zum Dringlichkeitsantrag

Quelle: Freie Wähler

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