Unterversorgung mit Hausärzten in Ansbach-Nord und Feuchtwangen

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Dr. Bauer: „Die Unterversorgung mit Hausärzten in unserer Heimatregion muss endlich wirksam bekämpft werden!“

Immer noch gebe es nach aktueller Veröffentlichung der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns in Mittelfranken und insbesondere in den Planungsbereichen Ansbach Nord und Feuchtwangen, aber auch in Dinkelsbühl und Wassertrüdingen zu wenige Hausärzte, so Dr. Peter Bauer von den Freien Wählern. Eine finanzielle Förderung dieser Bereiche sei ein erster Schritt. Hier müsse konsequent weitergearbeitet werden, denn: „Die Unterversorgung unserer Heimatregion besteht bereits seit Jahren und es fehlen nach wie vor weitergehende Maßnahmen!”, bemängelt er.

Ein Versorgungsgrad von 70,5 % für Ansbach Nord und von 72,7 % für Feuchtwangen ist ein Armutszeugnis für Bayern!“ prangert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Frankensprecher der Landtagsfraktion an. Noch dramatischer erscheine die Situation, wenn man das Durchschnittsalter der in diesen Bereichen tätigen Hausärzte betrachte, das in Feuchtwangen 60,1 Jahre und in Ansbach Nord 58,4 Jahre beinhalte.

„Um junge Menschen für eine Hausarzttätigkeit auf dem Land zu begeistern, braucht es mehr als nur Geld“, fährt er fort. Er fordert deshalb ein umfassendes Konzept, das die überbordende Bürokratie und drohende Regresse in existenzgefährdender Höhe für Mediziner abbaut, denn die schreckten junge Menschen von einer Niederlassung ab. Auch mehr Studienplätze für angehende Landärzte sei wichtig. „Es ist nicht hinnehmbar, dass die Bestrebungen auf Bundesebene für mehr Studienplätze aus Kostengründen derzeit wieder auf Eis liegen!“ moniert Bauer. Er fordert Lehrstühle für Allgemeinmedizin an allen medizinischen Fakultäten in Bayern. Zudem setzt er sich für eine geringere Gewichtung der Abinote für den Zugang zum Medizinstudium ein, um fachspezifische Neigungen und Kenntnisse besser berücksichtigen zu können.

„Nur mit einem solchen umfassenden Maßnahmenbündel kann der regionalen Unterversorgung wirksam begegnet werden. Die medizinische Versorgung der Menschen auf dem flachen Land ist der Staatsregierung anscheinend nicht so viel wert!“, schließt er.

Quelle: Freie Wähler

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