Wenn Rettungskräfte behindert und attackiert werden – was tun? “Rescue Day” in Neuendettelsau

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Im Ernstfall müssen Rettungskräfte schnell und effektiv handeln können. Bei ihren Einsätzen werden sie aber immer häufiger von Umstehenden und selbst von Patienten bedrängt, bedroht und attackiert. Welche Taktiken dagegen helfen, war eines der Themen beim diesjährigen “Rescue Day” in der Clinic Neuendettelsau.

Zum Auftakt der vierten Auflage des Symposiums für den Rettungsdienst nannte der mittelfränkische Regierungspräsident Dr. Thomas Bauer die Freiheit als eine der wichtigsten Grundlagen von Demokratie und Gesellschaft. Ohne Sicherheit gebe es allerdings keine Freiheit. Deswegen seien die etwa 450.000 Einsatzkräfte im Rettungsdienst in Bayern von zentraler Bedeutung. Der Freistaat wolle sie durch Investitionen in Ausrüstung und Training stärken, damit sie motiviert, gut ausgestattet und in ausreichender Zahl im Einsatz sind.

Lars Bergmann, der als geschäftsführender Leiter bei der Diakonie Neuendettelsau unter anderem für die Clinic verantwortlich ist, nannte den Einsatz der Rettungskräfte “heroisch”, denn sie brächten sich in Gefahr, obwohl sie nicht selbst betroffen sind.

Nach einer Reihe von Vorträgen von Experten zu Themen der Notfallmedizinern hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich unter der Anleitung von Profis in Form von praktischen Übungen fortzubilden und Erfahrungen zu sammeln. Mit einem “Meet and Greet” der Rettungsdienst-Mitarbeitenden klang die Veranstaltung aus.

Im Bild: Regierungspräsident Dr. Thomas Bauer (links) betonte beim Rescue Day in der Clinic Neuendettelsau die Bedeutung der Rettungsdienst Einsatzkräfte. Federführend organisiert hatte die Veranstaltung Dr. Carsten Kopschina (rechts).

Text und Foto: Diakonie Neuendettelsau/Thomas Schaller; redaktionelle Bearbeitung: hw

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