Premiere mit Theatergruppe Rampenlicht

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Vom kleinen Trenk, der auszog ein Ritter zu werden

Die Theatergruppe Rampenlicht der Bruckberger Heime der Diakonie Neuendettelsau feierte im Theater Ansbach mit ihrem neuen Stück „Der kleine Ritter Trenk“ eine vom Publikum umjubelte Premiere. Trenk Tausendschlag, gespielt von Rene Heidel, ist der Sohn des leibeigenen Bauern Haug vom Tausendschag (Franz Sell). Diesen Spottnamen trägt der Vater, weil er von seinem Gutsherren Ritter Wertolt, dem Wüterich, schon tausendmal geschlagen wurde, wenn er den auferlegten Zins nicht bezahlen konnte.

Als es wieder einmal soweit ist, will Trenk diese Ungerechtigkeit nicht länger hinnehmen und zieht in die Welt hinaus, um Ritter zu werden und damit seine Familie aus der Leibeigenschaft zu befreien. Und so begegnet er auf seinem Weg guten und bösen Rittern, dem Edelfräulein Thekla vom Hohenlob, „die mehr kann, als ein Mädchen damals können sollte“ und einem gefährlichen Drachen, der eigentlich nur schlimme Zahnschmerzen hat. Als Trenk und Thekla vom Hohenlob dann den bösen Zahn des Drachen ziehen und dem Fürsten präsentieren, ist der sehr erleichtert und glaubt, die beiden hätten den „gefährlichen“ Drachen getötet.

Zum Dank erfüllt er Trenks sehnlichsten Wunsch und befreit dessen Familie und alle anderen Bauern aus der Leibeigenschaft. Das sichtlich begeisterte Publikum fieberte mit den Schauspielern auf der Bühne mit, als der kleine Ritter Trenk seine Abenteuer erlebte. Frei nach dem Kinderbuch von Kirsten Boie präsentierte die Theatergruppe Rampenlicht unter der Regie von Martin Piereth dem Publikum ein liebevolles, spannendes und heiteres Stück, bei dem auch zwischendurch kräftig Applaus gespendet und gejubelt wurde. Piereth, der die Gruppe seit acht Jahren leitet, zieht eine positive Bilanz der ersten Aufführung: „Alles hat gut geklappt, das Stück kam gut beim Publikum an.“

Eine weitere Vorstellung findet am 15. Juni um 15 Uhr in der Comödie Fürth statt. 

Am 30. Juli 2014 ist die Theatergruppe Rampenlicht um 14 Uhr in den Kreuzgangspielen Feuchtwangen zu Gast.  

Eintritt jeweils zehn Euro (ermäßigt fünf Euro).

(Quelle: Diakonie Neuendettelsau)

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