„Respekt und Toleranz niemals über Bord werfen“: Absolventen der Krankenpflegeschule in Neuendettelsau

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14 Absolventinnen und Absolventen erhielten bei der Abschlussfeier der Berufsfachschule für Krankenpflege an der Klinik Neuendettelsau ihre Urkunden und Zeugnisse. Im Gottesdienst zum Auftakt der Feier wurden die frisch examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger gesegnet. Diakonin Irene Riedel rief dazu auf, Werte wie Respekt oder Toleranz auch dann nicht über Bord zu werfen, wenn andere Menschen andere Wege gingen.

Schulleiterin Brigitte Trütschel sagte, die Absolventen hätten „einen der schönsten Berufe der Welt“ erlernt. Außerdem seien sie auf dem Arbeitsmarkt gefragt. Trotz der herrschenden Rahmenbedingungen sei es erstrebenswert, in der Pflege zu arbeiten. „Treten Sie für ihre Überzeugungen ein und seien sie ein Vorbild“, gab sie den Examinierten auf den Weg. Der Beruf biete ein breites Spektrum an Möglichkeiten, ergänzte Ambros Klebl, Pflegedienstleiter der Klinik Neuendettelsau.

„Leicht optimistisch“, dass die Pflege weiter gestärkt wird, zeigte sich Michael Kilb, Vorstand Gesundheit bei Diakoneo. „Auf Station haben Sie viel geleistet“, bescheinigte Klinik-Verwaltungsleiter Dr. Walter Förtsch den Abschluss-Schülern. Die Glückwünsche der Rangauklinik Ansbach, die ebenfalls zum Diakoneo-Klinikverbund gehört, überbrachte Pflegedienstleiter Hardy Zießler. Pflege sei eine anspruchsvolle Tätigkeit, die aber Menschen in schwierigen Lebenssituationen helfe, meinte Ina Horsak, Referentin im Diakoneo-Vorstandsbereich Bildung.

Leidenschaft und Durchhaltevermögen wünschte Carmen Schütz von der Mitarbeitervertretung den Absolventen. Die Kursleiter Jutta Wiethaus und Tobias Filmer ließen gemeinsam mit ihren Vorgängern Diakonin Anke Bakeberg und Diana Dix die drei Ausbildungsjahre Revue passieren. Besonders erfreulich war das Ergebnis von José Morón Unica, der das Examen mit der Note 1,66 abgeschlossen hatte und für sein Jahreszeugnis mit der Note 1,0 einen Staatspreis erhalten hat. Für die Schüler sprachen Tina Antal und Laura John, die Ausbildungszeit sei ein kurviger und steiniger Weg mit Höhen und Tiefen gewesen, der aber auch lustig gewesen sei.

Text und Foto: Diakoneo/Thomas Schaller, redaktionelle Bearbeitung: hw

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