Sanierter Altbau der Ansbacher Weinbergschule eingeweiht

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Knapp vier Millionen Euro hat die Stadt Ansbach in die Generalsanierung des Altbaus der Weinbergschule investiert. Seit September 2018 wird das Gebäude, jetzt mit Neubaustandard, durch die Weinbergschule, die Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule sowie den offenen Hort der Diakonie Neuendettelsau genutzt.

Bei der offiziellen Einweihung griff Oberbürgermeisterin Carda Seidel die Textzeile „Meine große Freude“ aus dem Begrüßungslied der Schüler der Musik AG und des Chors der Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule auf. Tatsächlich freue sich die Stadt Ansbach sehr, dass der einst marode Altbau dank der „für alle fruchtbaren Partnerschaft“ mit der Diakonie mit neuem Leben erfüllt werden konnte. Carda Seidel erinnerte an die ersten Kontakte zwischen Stadt und Diakonie und die Verhandlungen, die im Mai 2015 in einer gemeinsamen Absichtserklärung, einem sogenannten „Letter of Intent“, mündeten.

„Das Ziel, optimale Bedingungen für die Bildung, Betreuung und Verpflegung junger Menschen zu schaffen, haben wir mit der Sanierung des Altbaus hervorragend erfüllt. Die Sanierung ist eine Erfolgsgeschichte“, so die Oberbürgermeisterin. Zudem sei dieses Projekt gelebte Inklusion. Der Rektor der Diakonie Neuendettelsau, Dr. Mathias Hartmann, segnete das neue Haus der drei Einrichtungen bei der Einweihungsfeier und dankte ebenso wie Oberbürgermeisterin Carda Seidel allen am Bau Beteiligten.

Er blickte ebenfalls auf die Verhandlungen und den Umzug des Horts von der Evangelischen Schule in die Breitstraße zurück. Mit der Sanierung und der gemeinsamen Nutzung sei es an dieser Stelle gelungen, „der Stadt Bestes“ und „der Kinder Bestes“ zu erreichen, befand Dekan Hans Stiegler. Regierungsschuldirektor Robert Lenz sprach in seinem Grußwort von einer „Win-Win-Win-Situation“ für alle drei Einrichtungen und freute sich über die Aufwertung des Rügländer Viertels.

Die Feier wurde musikalisch von den Schülern der Weinbergschule, der Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule und dem Hort der Diakonie Neuendettelsau umrahmt. Im Anschluss hatten die Gäste die Möglichkeit, die neuen Räume zu besichtigen.

Text und Foto: Stadt Ansbach, redaktionelle Bearbeitung: hw

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